Das HiFIT-Gerät zur Schweißnaht-Nachbehandlung
Die Revolution für Schweißkonstruktionen

Schweißen ist das am weitesten verbreitete Verfahren zum
Fügen von Stahl. Um eine geeignete Schweißnaht herzustellen,
sind viele Parameter einzuhalten. Belastungen, die gleichbleibend
auftreten, werden bis zu einem bestimmten Maß toleriert.
Das Bauteil versagt jedoch bei gleicher Last, wenn sie wiederholt
aufgebracht wird. Bei sogenannten zyklischen Belastungen
bilden sich lokale Risse, die mit der Zeit wachsen und zum
Versagen führen.
Die Ermüdung dynamisch beanspruchter Bauteile und Konstruktionen
verursacht jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Oft sind
Schweißnahtübergänge ursächlich für eine Rissbildung mit späterem
Risswachstum. Sie begrenzen in vielen Fällen die Lebensdauer
der Bauteile und die der Bauwerke. Hinzu kommen Veränderungen
in den Nutzungsbedingungen, die bei der Konstruktion
nicht berücksichtigt werden konnten, wie längere Betriebszeiten,
höhere Belastungen und der Wunsch nach längerer Nutzung.
Bei neuen Schweißkonstruktionen können höherfeste Stähle
nicht effizient eingesetzt werden, da die Schweißverbindung oft
maßgebend für die Lebensdauer ist.
Längst bekannte mechanische Verfahren wie das Ausschleifen,
Kugelstrahlen oder das Wiederaufschmelzen verbessern zwar
den Ermüdungswiderstand, sind aber schwer reproduzierbar,
kaum nachweisbar und weniger effektiv.




Untersuchungen der Universität Braunschweig zeigten, dass im Baubereich eine starke Verschiebung von der Investition in neuere Bauwerke hin zur Sanierung und Instandhaltung stattfindet. Es wird immer weniger in neue Bauwerke investiert, dafür werden immer größere Summen für die Sanierung und Instandhaltung benötigt. Der Wunsch nach effizienten und kostengünstigen Sanierungskonzepten wird dringender.
(Quelle: Institut für Bauwerkserhaltung und Tragwerk TU Braunschweig)
