Seitenauswahl
Suchen
Suchen

HiFIT

WICHTIG:
Das internationale Institut für Schweißtechnik (IIW) veröffentlichte im Juli bzw. Juni 2013 zwei Empfehlungen zu Methoden der Qualitätssicherung und zur Bemessung und Bewertung von ermüdungsbeanspruchten Schweißverfahren.
Beide Papiere enthalten bedeutende Richtlinien für die Verwendung von HiFIT. Mit diesen praxisorientierten Empfehlungen lassen sich ermüdungsbeanspruchte Schweißkonstruktionen effizient gestalten und optimieren.
Aus den Studien: "Höherfrequente Hämmerverfahren (HFMI) stellten sich als verlässliche, wirksame und bedienerfreundliche Methoden zur Schweißnahtnachbehandlung zur Verbesserung der Ermüdungsfestigkeit von geschweißten Verbindungen dar."

Download iiw-Richtlinien

 

Die Vorteile der HiFIT-Schweißnaht-Nachbehandlung sind beeindruckend und führen zu einer enormen Steigerung der Wirtschaftlichkeit Ihrer Schweißkonstruktion:

80 bis 100 Prozent Steigerung der Schweißnaht-Ermüdungsfestigkeit

  • Durch lokale Umformungen wird der Nahtübergang plastisch verformt und verfestigt.
  • Druckeigenspannungen verhindern die Rissbildung und den Rissfortschritt an der Oberfläche.


5- bis 15-fache Erhöhung der Schweißnaht-Lebensdauer

  • Über 1000 Versuche haben belegt, dass die Lebensdauer um ein Mehrfaches gesteigert wird.


Anwendung auch für bestehende Konstruktionen mit gleicher Wirkung

  • Bei rechtzeitiger Sanierung bestehender Konstruktionen besteht nahezu kein Unterschied zur Lebensdauer neuer behandelter Schweißnähte. Hieraus ergibt sich das Potenzial, bestehende Konstruktionen weit über die bisherige Lebensdauer zu nutzen.
  • Sofern keine makroskopisch erkennbaren Risse vorhanden sind, ist HiFIT ein sehr gut geeignetes Sanierungswerkzeug


Einsatz höherwertiger Stähle wirtschaftlich sinnvoll

  • Umfangreiche experimentelle Untersuchungen an Kerbdetails und FEM-gestütze Bemessungsverfahren zeigen die hohe Effizienz bei herkömmlichem S355J2 und Feinkornstählen wie S460N, S690QL und noch höherfesten Stählen.
  • Bei gleicher Lebensdauer sind etwa die 1,6fachen Lasten über die Schweißnaht übertragbar. Damit wird der Einsatz höherfester Stähle für leichtere Bauweisen interessant.


Einfachste Handhabung

  • Mit mobilen Kompressoren ist ein Einsatz außerhalb von Fertigungsstätten leicht durchzuführen.
  • Die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht ermöglichen den Zugang an schwer erreichbaren Stellen. Der Platzbedarf ist nur unwesentlich größer als der eines Schweißbrenners.
  • Robuste LED-Leuchten in der Spitze des Gerätes sorgen für optimales Licht an der Arbeitssituation auch unter schwierigen Bedingungen.


Prozesssicherheit

  • Durch Sichtkontrolle kann der behandelte Bereich untersucht werden. Die Behandlungsspur wird mit einer speziellen Schablone vermessen.
  • Eine digitale Anzeige des Arbeitsdrucks ermöglicht dem Anwender jederzeit die Kontrolle.